Archive for January, 2007

goodbye

January 31, 2007

Nothing ever happens, nothing happens at all
The needle returns to the start of the song
And we all sing along like before
And well all be lonely tonight and lonely tomorrow

this is the end of Dr. J.

learned a lot, had fun, met a great woman

but it´s time to move on, in the real world

thank you all, take care

Doc J.

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horror nuts

January 30, 2007

wasabi_coated_cashews.jpg

Dr. J. verbringt in letzter Zeit seine Mittagspause des Öfteren im Kaffeetempel (offensichtlich nur in Weltstädten zu finden), weil dort gemütlich geschwatzt werden kann (heute sogar draussen), und der Kaffee auch wirklich deliziös schmeckt.

An der Kasse werden stets Schalen mit Leckerlis angeboten, damit der Wartende was zu probieren hat, bis er sein Gedeck löhnen darf. (Sie wissen schon, Amarettini, Cantuccini, Tortellini und solche Sachen halt).

Heute gab es Wasabinüsse. Und, wie soll ich dies nun erklären, ich habe versucht, zu sprechen, zu atmen, und die scharfe Wasabinuss zu lutschen, jedenfalls hab ich (die blöde Nuss) Richtung Bedienung gespuckt.

Geistesgegenwärtig ist die arme Frau unter die Theke gehechtet, wäre ja noch peinlicher gewesen, wenn ich sie verletzt hätte.

Werden ein paar Tage verstreichen, bis ich mich wieder an den Tatort traue.

da war er wieder…

January 29, 2007

… der Herr Schroff.

nie ausgesprochene Sünde

January 26, 2007

Ich hab schon Tränen in den Augen, der Spanier guckt schon ganz suspekt rüber.

Mitlachen –> www.beichthaus.com

Ich kann es gar nicht glauben. Der Mittag ist gerettet.

Piggy’s Palace

January 25, 2007

pickton.jpegIm Mai/Juni 2002 verweilte Dr. J. fünf Wochen urlaubenderhalber in British Columbia, drei davon in Vancouver. Ich erinnere mich noch wie vorgestern, damals war große Aufregung angesagt, weil kurz zuvor zwei Kilometer von meiner Unterkunft bei einer Freundin in Vancouver ein Serienmörder aufgeflogen war. Der ungehobelte Schweinefarmer Pickton hat nämlich Prostituierte aus der Eastside (ganz schlimmes Viertel, aber sehr gute Nachtclubs) durch den Wolf gedreht und an seine Tierchen verfüttert. Und der Freund der lieben Sheryl kannte den Herrn sogar, da er in seinen wilden Jahren auf dessen Schweinefarm Party feierte!

Ich hab das ja schon völlig verdrängt, und nun taucht der Herr Pickton wieder in den news auf. Hässliche Geschichte. 

¡Hola!

January 24, 2007

Jetzt ist es amtlich, mein Spanier verlässt uns. Froscht irgendwo anders weiter, sowas mit Umwelt und Chemie und solchen ominösen Dingen, ich glaube er hat auch dementsprechendes studiert. Schade, sind wir doch prächtig miteinander ausgekommen. Aber Spanier und Reisende soll man ja nicht aufhalten, oder so ähnlich. Werde jedenfalls in unserem Büro gleich mal die Fronten wechseln auf die strategisch günstigere Seite, wo nicht jeder reingelaufene gleich auf den Monitor glotzen kann.

final disappointment

January 23, 2007

Mein Geburtstag bedeutet mir ja nicht grandios viel.

Aber seltsam, wenn einem Menschen gratulieren, von denen man es gar nicht erwartet hätte, und andere, über deren Glückwünsche man sich gefreut hätte, nicht mal daran denken, eine sms zu tippen. Naja, auch egal.

just leave me alone!

January 22, 2007

Mein Gott, als ob ich gerade keine anderen Sorgen hätte.

Ruft früh morgens schon ein Schwede an (eigentlich hat er meinem Spanier angerufen, aber der ist mal wieder nicht da) und erzählt mir in abgekacktem Schwedenenglisch von seinen Problemen. Da ich wenig Ahnung von des Spaniers Maschinen besitze, hab ich ihn auf die Bedienungsanleitung verwiesen (RTFM!). Da er offensichtlich aber nicht lesen kann oder will, und nicht locker läßt, lese ich jetzt die Scheisse und der alte Schwede ruft stündlich an.

Dann Herr Iwashige, der Japaner. Nachdem er meine 734 mails der letzten Woche zwar gelesen, aber nicht beantwortet hat, heute morgen seine tokioter (tokiotische? mir auch egal) Handynummer rausgefunden und ihn belästigt. Entweder war er in der U-Bahn, auf dem Flughafen, oder die haben Bürgerkrieg, jedenfalls ein Höllenlärm in Tokio.

Die Unterhaltung lief etwa so:

Dr. J.: “Did you get my mail?”
Mr. Iwashige: “Yes, yes!” 

Dr. J.: “Do you think you can send me the latest report, as we discussed a while ago?”
Mr. I: “Yes, yes!”

Dr. J.: “Can you also send me the results from your new operation?”
I: “Yes, yes!”

Dr. J.: “Would it be possible to mail it today, because we are waiting for it?”
I: “Yes, yes!”

Dr. J.: “Do you suck dick?”
Nein, hab ich nicht gesagt, aber die Antwort wäre gewesen…

update

January 19, 2007

Nach kurzer Diskussion das Ende der großen Koalition.

Besser so.

Den schlaffen Kadaver im Fitnesscenter angemeldet.

Gut so.

Wochenende in Dublin gebucht.

Noch besser.

Freitag abend.

Auch nicht schlecht.

Wasnstress

January 17, 2007

Offensichtlich muß ich dem Herrn Chef Harald Hektik einen unausgelasteten Eindruck vermittelt haben. Plötzlich und unerwarte leite ich ein Ideenfindungsteam, halte einen Vortrag in Dresden und übernehme Projekte von denen ich bisher noch nicht mal was gehört hab. Bei gleicher Bezahlung!

Mir graut vor der Ideenfindungsscheisse. Vor allem dem ganzen Drumherum, diesem “wir sind alle offen, ehrlich, nett und haben uns lieb”- Gesülze und Getue.

Zum Beispiel Brainstorming. Ich sitze da immer rum und denk an die Karibik. Gute Ideen hab ich in der Kneipe.

Dann wird permanent auf bunte Kärtchen geschrieben, dieselben an die Wand gepinnt, sortiert, aussortiert, nutzwertanalysiert, blöde Diskussionen geführt. Selbst der Dümmste darf seinen Satz bis zum bitteren Ende an den Mann bringen (wir haben uns ja lieb).

Und wenn solche Veranstaltungen sonstirgendwo oder gar über mehrere Tage stattfinden, tauscht man am Ende fröhlich lächelnd noch Visitenkärtchen aus und Dr. Jekyll denkt sich “Bevor ich dir Wichser jemals anrufe beiss ich mir die Hand ab”.