totally relaxed

January 15, 2007

Sehr erholsames Wochenende bei Freund D verbracht. D steht übrigens für Digital. In der D´schen Villa findet man nämlich mehr elektronischen Schnickschnack als bei Herrn Bill-wie-Gates-Dir zuhause. Bei meinen leider zu seltenen Besuchen in Helvetien bin ich immer wieder überrascht, was es alles so gibt (da erübrigen sich Besuche von Elektronikmessen gänzlich).

Jedenfalls fühle ich mich bei Familie D immer so richtig zuhause. Frau D versorgt mich rührend mit Kaffee (morgens) und leckerem Essen (ganztags), Freund D heizt abends der Sauna ein, wo stundenlang philosophiert und gelacht wird, begleitet von eiskaltem Eidgenossenbier. Weiterhin gibts im D´schen Haushalt noch ein siebzehnjähriges Mädel aus fernen Ländern, die morgens immer saugt (die Wohnung) und vier rumhüpfenden Kinder (zwei eigene, zwei beherbergte).

Um auch mal was nützliches beizutragen, hab ich samstags eine meiner Winter-Leibspeisen gezaubert: Minestrone à la Jekyll. Da ich bezüglich den zu kochenden Mengen immer etwas daneben liege, gibt es jetzt halt bis Mittwoch Suppe bei Familie D.

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4 Responses to “totally relaxed”

  1. voodoo Says:

    Man kann Suppen wirklich zubereiten? Ich dachte, die kämen schon fertig in Dosen zur Welt.

    Alte Studentenkrankheit.

  2. Dr. Jekyll Says:

    Aber nein, Suppen kann man tatsächlich selber basteln. Aber seien Sie beruhigt, Dosensuppen stehen bei mir auch im Schrank. Für Kriegszeiten.

  3. Freund D Says:

    Lieber Dr. Jekyll
    Lassen Sie mich an dieser Stelle mitteilen, dass Ihre “Min’e’Stronzo” am Tag darauf bereits vollständig und genüsslich durch die Verdauungstrackte meiner gesamten Familie geflossen waren und der Knoblauch sich durch die Häute der Gleichen vollständig vaporisiert und ins unser Gebälg festgesetzt hatte.
    Einfach fantastisch Ihre Winter-Leibspeise.
    Falls einer Ihrer wohlerzogenen spanisch-sprechenden Leser mehr über das 17(bald 18)-jährige Mädchen wissen will… auch sie blogged unter http://www.katherinegonzalez.com

    Ihr Freund D

  4. Dr. Jekyll Says:

    Verehrte Familie D und Frau Gonzales,

    Sie sehen mich hocherfreut, daß mein Mahl gemundet hat. Der Gestank geht vorbei.

    Ihr Dr. Chefkoch


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