Dr. Jekyll lebt…
November 29, 2006
…noch. Vier Tage wurde ich vom Chef Harald Hektik zu intensiver Fortbildung beim Mutterkonzern verpflichtet, gemeinsam mit Dr. Eulenspiegel. Zwölf Stunden Hardcoreprogramm täglich, und dann noch das (zweit-)mieseste Hotel, in dem ich je geschäftlich untergebracht war (Das mieseste hab ich Trottel mir ja mal selber gebucht, tragische Verwechslung!). Am vorletzten Abend wurde mal ausgiebig (auf Firmenetat) gebechert, was bei solchen Anlässen ja Sitte ist. Am nächsten Tag für 30 leidende Leutchen u-förmig gestuhlt, reihenweise sind die Schädel weggenickt, ein grandioses Schauspiel (soweit ich wach war jedenfalls).
Heute nun wieder anständig gearbeitet. Oder versucht. Mein Büromitbewohner (der Spanier) organisierte heute seinen Skiurlaub, die Weihnachtsfeier des Sportvereins, gab seinem Mädel Tipps (wie sie sich für den Galaabend ankleiden soll) und informierte sich intensivst über ein Zweitstudium. Weiter Details blieben mir verschlossen, da ich der spanischen Sprache nicht mächtig bin. Fast kam es zum Büromord.



November 30, 2006 at 10:50 pm
Achhörnsedoch auf!
Ich hab meinen nackten Kacknachbarn heute ja auch leben lassen… da wird man ja wohl nicht auf so’n CockerSpaniel losgehen!
Sitten sind das…
Heute war vorletzter Umzugstag und ich wünschte ICH hätte stattdessen in einem warmen, aufgeräumten, von einer unterbezahlten Putze heimgesuchten Büro mit einem feschem Spanjockel… und Kaffe gab’s bestimmt auch! Menno!
In diesem Sinne: Es kann (und wird) immer schlimmer kommen!
Juristische Grüße
Frau M. Uskel K. Ter (Scheiß Dachwohnungen!)
December 1, 2006 at 11:16 am
Verehrte Frau M. Ty Apartment,
Ihr wohlorganisierten Umzüge kenne ich ja… sag nur Platiktüte! Zum Büro, also warm und Kaffee-versorgt stimmt, aufgeräumt ist hier nicht, ergo: Die Putze ist überbezahlt!
Mein Spanier ist heute telefontechnisch ganz friedlich, so mag man ihn schon eher.
Und sie meinen wirklich es kann noch schlimmer kommen?