Dr. Jekyll lebt…
November 29, 2006
…noch. Vier Tage wurde ich vom Chef Harald Hektik zu intensiver Fortbildung beim Mutterkonzern verpflichtet, gemeinsam mit Dr. Eulenspiegel. Zwölf Stunden Hardcoreprogramm täglich, und dann noch das (zweit-)mieseste Hotel, in dem ich je geschäftlich untergebracht war (Das mieseste hab ich Trottel mir ja mal selber gebucht, tragische Verwechslung!). Am vorletzten Abend wurde mal ausgiebig (auf Firmenetat) gebechert, was bei solchen Anlässen ja Sitte ist. Am nächsten Tag für 30 leidende Leutchen u-förmig gestuhlt, reihenweise sind die Schädel weggenickt, ein grandioses Schauspiel (soweit ich wach war jedenfalls).
Heute nun wieder anständig gearbeitet. Oder versucht. Mein Büromitbewohner (der Spanier) organisierte heute seinen Skiurlaub, die Weihnachtsfeier des Sportvereins, gab seinem Mädel Tipps (wie sie sich für den Galaabend ankleiden soll) und informierte sich intensivst über ein Zweitstudium. Weiter Details blieben mir verschlossen, da ich der spanischen Sprache nicht mächtig bin. Fast kam es zum Büromord.
Sicher habt Ihr ihn gestern auch alle gefeiert:
Hab mal ne Kerze aufgestellt. 
Verehrte Leser, lange nichts geschrieben, wie mir gerade auffällt. Da ich hier aber etwas genötigt werde zu arbeiten, keine langen Ausführungen. Also erstmal eine neue Folge zur Erlernung der Ghettosprache.


